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11 Okt 2020

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Engagement

WE RUN AND WE CARE!

Die "Around the World Challenge" geht erstmals 2020 in Zusammenarbeit mit dem Flughafen München an den Start. Mit der "Around the World Challenge" soll das internationale Wir-Gefühl gestärkt, Netzwerke aufgebaut und auch Gutes getan werden. Deshalb kommt ein Teil der Anmeldegebühr der München Marathon Stiftung zugute, die zu 100 Prozent soziale Projekte und die sportliche Bewegung von Kindern und Jugendlichen fördert. 

Die „Around the World Challenge“ ist auf mehrere Jahre ausgelegt und in Etappen aufgeteilt. Jedes Zwischenziel entspricht einem Partnerflughafen des Münchner Airports. Im ersten Jahr soll symbolisch die Strecke von München nach Denver zurückgelegt werden. Der Denver International Airport ist bereits seit 1991 über ein Sister Airport Agreement eng mit dem Flughafen München verbunden. Für die Entfernung von 8428 Kilometer werden 200 Staffeln benötigt, die beim München Marathon für den guten Zweck an den Start gehen. Schirmherrin für diese erste Etappe ist die amerikanische Generalkonsulin Meghan Gregonis, die plant bei der Staffel im Oktober mitzulaufen.

Im kommenden Jahr rückt ein anderer Partnerflughafen als Zwischenziel in den Fokus: Nagoya in Japan. Dann werden 227 Staffeln benötigt, um die 9.563 Kilometer von Denver in die japanische Hafenstadt zurückzulegen. Weitere Informationen zu den einzelnen Etappen gibt es im Internet unter: https://www.munich-airport.de/around-the-world-challenge-7526440 

Eine der ersten Kooperationen ist das Projekt „lauf-dich-fit“ des Bayerischen Leichtathletik Verbandes e.V.

Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche von den Klassen 1. – 10. Zum Laufen zu Motivieren und sie so für Bewegung und Sport zu begeistern. Bewegung ist gerade im Kindesalter wichtig, damit sich alle Muskeln, Gelenke und Knochen richtig ausbilden und gut wachsen können.

Seit Projektstart haben sich bereits nahezu 300.000 Kinder angemeldet und den Spaß am Laufen für sich entdeckt.

Dieses Jahr haben alle Kinder, die sich angemeldet haben, einen Freistart für den mini-marathon beim GMM 2020 erhalten.

Wenn das keine Motivation fürs Training ist!

Nachhaltigkeit ist wie ein Lauf – man kommt dem Ziel schrittweise näher und man muss auf jeden Fall dran bleiben. Der GMM 2020 soll ein Statement setzen, für unsere Umwelt, für mehr Achtsamkeit und ein größeres Bewusstsein für Konsum. Jeder muss bei sich selbst anfangen und deshalb setzen wir dieses Jahr an vielen Stellschrauben unseres Events an und haben es geschafft, einige Aspekte des GMM nachhaltig zu machen. Jeder Läufer erfrischt sich dieses Jahr im Ziel nicht aus einem Pappbecher, sondern aus Mehrwegbechern, die hunderte Male gespült und wiederverwendet werden können. Und selbst , wenn sich Einmalprodukte nicht vermeiden lassen, setzen wir auf Recycling Material und nachwachsende Rohstoffe. Recycling Becher an den Stationen, kompostierbare Regen Ponchos und Goodie Bags aus Baumwolle – Schritt für Schritt werden wir nachhaltiger.

Und damit alle Läufer so entspannt wie möglich und am besten auch noch ohne eigenes Auto zu ihrer nächsten Challenge anreisen können, haben alle Runner mit gültiger Startnummer freie Fahrt in den MVV Linien.

Unser eigene Challenge dieses Jahr lautet: so wenig Müll wie möglich beim GMM. Sei mit am Start und mach mit uns gemeinsam die Welt Schritt für Schritt ein bisschen besser.

In München hält man zusammen – deshalb ist diese Stadt auch so herzlich und unser Marathon leistet Zeit seines Bestehens jedes Jahr einen Beitrag für soziale Projekte in und um München.

Dieses Jahr wurde von Gernot Weigel zu genau diesen Zwecken die München Marathon Stiftung ins Leben gerufen. Momentan sind es nur noch wenige Schritte, bis alles fertig ist, doch eines war von Anfang an klar: Jeder Cent, der dieser Stiftung zugedacht wird, kommt eins zu eins lokalen Hilfsorganisationen und Fördervereinen zu Gute. Das ist unser Beitrag für ein sportliches und gerechtes München. Für eine Stadt mit Herz.

Laufend integrieren

Im Sommer 2015 war München die erste Anlaufstelle für Menschen gewesen, die vor Krieg und Armut ihre Heimat verlassen hatten, täglich trafen Tausende in Sonderzügen am Münchner Hauptbahnhof ein. Einige Wochen später, beim Marathon-Wochenende, standen sie als Helfer an der Strecke. Einige wagten sich auch selbst auf die Strecken (Marathon, Halbmarathon, 10 KM). Zusammen mit dem Sozialreferat der Stadt München und verschiedenen Hilfsorganisationen wurde ein eigenes Programm zur Integration von Flüchtlingen auf die Beine gestellt.

„Junge Flüchtlinge waren stets in der Situation gewesen, Hilfe annehmen zu müssen – nun konnten sie etwas zurückgeben“, kommentiert Gernot Weigl den Eifer, mit dem die Flüchtlinge sich in die Organisation einbrachten. Gemeinsam mit Vereinsmitgliedern aus bayerischen Vereinen standen sie an den Verpflegungsständen an der Strecke und übernahmen organisatorische Aufgaben im Olympiastadion.

Doch nicht nur als freundliche Helfer prägten Flüchtlinge das Bild des MÜNCHEN MARATHON. 2015 und 2016 nahmen insgesamt 76 Flüchtlinge das Startangebot an. Zum Programm gehörten eine gezielte Vorbereitung, die im Vorfeld des Marathons auch allen anderen Interessenten offen stand: „Laufend integrieren.“

Armbänder mit diesem Motto wurden auf der Marathon-Messe in der Olympiahalle und im Onlineshop angeboten – aus diesem Erlös und Sponsoring-Geldern konnten im letzten Jahr 30.000 Euro zweckgebunden zur Unterstützung von Flüchtlingen an das Sozialreferat der Stadt München übergeben werden.

„München liefert ein großartiges Beispiel dafür, wie das Laufen helfen kann, die großen humanitären Herausforderungen unserer Zeit anzugehen“, sagt Paco Borao, der Präsident der AIMS, in der weltweit über 400 Laufveranstalter organisiert sind. In den Jahren davor hatten der Tokio Marathon und der „Great Ethiopian Run“ den Social Award erhalten.

„Wir haben neue Freunde gewonnen und bewegende Reaktionen der Münchner erfahren“, erklärt Gernot Weigl, der Renndirektor des MÜNCHEN MARATHON. Selbstverständlich wird München das Projekt „Laufend integrieren“ fortführen. „Wir werden es sogar ausbauen“, kündigt Gernot Weigl an. „Ein großes Thema für 2017 wird Inklusion sein. Wir wollen, auch die Integration von Menschen mit Handicap beim MÜNCHEN MARATHON künftig fördern.

Für dieses Engagement wurde der MÜNCHEN MARATHON von der „Association of International Marathons and Distance Races“ (AIMS) auf deren Weltkongress mit dem „Social Award 2017“ ausgezeichnet. In 2018 wurde die MÜNCHEN  MARATHON GmbH mit dem "Engagmentpreis der Landeshauptstadt München" geehrt.

 

Mit Unterstützung des Flughafen München konnten auch beim GMM 2018 wieder Flüchtlinge sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen an den Start gehen und sich aktiv an der Organisation beteiligen. 

Zum Kooperationsprojekt 2018 von "Laufend integrieren" wurde „RheumaKids in Motion“ der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung gewählt.

Nach dem tollen Erfolg des Projekts Kick’n’Run 2017, konnte der Initiative „buntkickgut“ ein Spendenscheck über 17.000,- Euro übergeben werden. Dieses Projekt hat eindrucksvoll bewiesen, dass Fußball und Laufen eng miteinander verbunden ist. 2018 kam unter anderem der Erlös aus dem Verkauf der Spendenbändchen zu 100% der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung zugute. Mit dieser Unterstützung wurde ein lokales Bauernhofprojekt gefördert, welches betroffenen Familien und rheumakranken Kindern Erholung und Entspannung von ihrem belastenden Alltag bietet.