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14 Okt 2018

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"Laufend integrieren"

Eine Initiative des GENERALI MÜNCHEN MARATHON

Kein Mensch ist gleich und jeder ist anders. Dies nicht nur anzuerkennen, sondern als eine Bereicherung anzusehen. Die Vielfalt auch zu fördern und einzubinden, ist eines der sozialen Anliegen des GENERALI MÜNCHEN MARATHON. Laufen ist nicht nur gesund, Laufen verbindet über die Grenzen von Generationen und Kulturen hinweg. Im Juli startet die eigene Initiative „Laufend integrieren“ im dritten Jahr in Folge. Bisher und weiterhin können Flüchtlinge bei dem Laufevent starten und beteiligen sich aktiv an der Organisation.

Im Sommer 2015 war München die erste Anlaufstelle für Menschen gewesen, die vor Krieg und Armut ihre Heimat verlassen hatten, täglich trafen Tausende in Sonderzügen am Münchner Hauptbahnhof ein. Einige Wochen später, beim Marathon-Wochenende, standen sie als Helfer an der Strecke. Einige wagten sich auch selbst auf die Strecken (Marathon, Halbmarathon, 10 KM). Zusammen mit dem Sozialreferat der Stadt München und verschiedenen Hilfsorganisationen wurde ein eigenes Programm zur Integration von Flüchtlingen auf die Beine gestellt.

„Junge Flüchtlinge waren stets in der Situation gewesen, Hilfe annehmen zu müssen – nun konnten sie etwas zurückgeben“, kommentiert Gernot Weigl den Eifer, mit dem die Flüchtlinge sich in die Organisation einbrachten. Gemeinsam mit Vereinsmitgliedern aus bayerischen Vereinen standen sie an den Verpflegungsständen an der Strecke und übernahmen organisatorische Aufgaben im Olympiastadion.

Doch nicht nur als freundliche Helfer prägten Flüchtlinge das Bild des MÜNCHEN MARATHON. 2015 und 2016 nahmen insgesamt 76 Flüchtlinge das Startangebot an. Zum Programm gehörten eine gezielte Vorbereitung, die im Vorfeld des Marathons auch allen anderen Interessenten offen stand: „Laufend integrieren.“

Armbänder mit diesem Motto wurden auf der Marathon-Messe in der Olympiahalle und im Onlineshop angeboten – aus diesem Erlös und Sponsoring-Geldern konnten im letzten Jahr 30.000 Euro zweckgebunden zur Unterstützung von Flüchtlingen an das Sozialreferat der Stadt München übergeben werden.

„München liefert ein großartiges Beispiel dafür, wie das Laufen helfen kann, die großen humanitären Herausforderungen unserer Zeit anzugehen“, sagt Paco Borao, der Präsident der AIMS, in der weltweit über 400 Laufveranstalter organisiert sind. In den Jahren davor hatten der Tokio Marathon und der „Great Ethiopian Run“ den Social Award erhalten.

„Wir haben neue Freunde gewonnen und bewegende Reaktionen der Münchner erfahren“, erklärt Gernot Weigl, der Renndirektor des MÜNCHEN MARATHON. Selbstverständlich wird München das Projekt „Laufend integrieren“ fortführen. „Wir werden es sogar ausbauen“, kündigt Gernot Weigl an. „Ein großes Thema für 2017 wird Inklusion sein. Wir wollen, auch die Integration von Menschen mit Handicap beim MÜNCHEN MARATHON künftig fördern.

Der MÜNCHEN MARATHON wurde von der „Association of International Marathons and Distance Races“ (AIMS) auf deren Weltkongress mit dem „Social Award“ ausgezeichnet.

Im Marathon geht es nicht nur darum, Spitzenzeiten zu würdigen, sondern auch besondere Initiativen. Die AIMS orientiert sich dabei an den acht Millenniums-Entwicklungs-Zielen der Vereinten Nationen für eine bessere Welt und findet, dass der MÜNCHEN MARATHON sich mit seinen Projekten zur Einbindung von Flüchtlingen besonders hervor tut. „Im Idealfall kann man dem Leistungssport auch eine Seite abgewinnen, die sich nicht nur mit neuen Bestmarken beschäftigt,“ schrieb dazu am 10. November die Süddeutsche Zeitung, und weiter „der MÜNCHEN MARATHON hat das bespielhaft geschafft, wofür die Veranstaltung nun eine besondere Auszeichnung erhält.“

Im Rahmen der gemeinnützigen Kooperation mit dem Flughafen München können auch dieses Jahr wieder Flüchtlinge sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen beim GMM 2018 an den Start gehen und sich aktiv an der Organisation beteiligen. Darüber hinaus werden DKRS-Armbändchen für 5,- Euro verkauft. Der Erlös kommt dabei zu 100% der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung zugute. Mitmachen lohnt sich, denn mit eurer Unterstützung können die kleinen Rheumakids u.a. in einer GMM-Staffel teilnehmen und gemeinsam ins Ziel laufen. Die Spendenbändchen könnt ihr direkt bei eurer Online-Anmeldung bestellen und am DKRS-Stand auf der GMM Sportmesse abholen.

Mehr Informationen zum Projekt der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung findest du hier.