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14 Okt 2018

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"Laufend integrieren"

Eine Initiative des GENERALI MÜNCHEN MARATHON

Mit Unterstützung des Flughafen München können auch dieses Jahr wieder Flüchtlinge sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen beim GMM 2018 an den Start gehen und sich aktiv an der Organisation beteiligen. Laufend integrieren“ - so heißt das Projekt, das gemeinsam mit der Flughafen München GmbH ins Leben gerufen wurde und an dem sich über 100 Flüchtlinge auf ihr großes, gemeinsames Ziel vorbereiten: den GENERALI MÜNCHEN MARATHON. Sie trainieren für den Münchner 10 KM-Lauf, den Halbmarathon, Marathon sowie die 4er-Staffel. Zudem packen sie am Marathon-Wochenende in den Helferteams mit an und unterstützen beim Gelingen des größten bayerischen Sportevents.

Zum Kooperationsprojekt 2018 von "Laufend integrieren" wurde „RheumaKids in Motion“ der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung gewählt.

Nach dem tollen Erfolg des Projekts Kick’n’Run 2017, konnte der Initiative „buntkickgut“ ein Spendenscheck über 17.000,- Euro übergeben werden. Dieses Projekt hat eindrucksvoll bewiesen, dass Fußball und Laufen eng miteinander verbunden ist.  In diesem Jahr kommt unter anderem der Erlös aus dem Verkauf der Spendenbändchen zu 100% der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung zugute. Mit dieser Unterstützung wird ein lokales Bauernhofprojekt gefördert, welches betroffenen Familien und rheumakranken Kindern Erholung und Entspannung von ihrem belastenden Alltag bietet. Beim GENERALI MÜNCHEN MARATHON sind die DKRS-Botschaftern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther mit den kleinen Rheumakids am Start und erleben gemeinsam den Zieleinlauf ins Olympiastadion.

Die Spendenbändchen könnt ihr direkt bei eurer Online-Anmeldung bestellen und am DKRS-Stand auf der GMM Sportmesse abholen.

Im Sommer 2015 war München die erste Anlaufstelle für Menschen gewesen, die vor Krieg und Armut ihre Heimat verlassen hatten, täglich trafen Tausende in Sonderzügen am Münchner Hauptbahnhof ein. Einige Wochen später, beim Marathon-Wochenende, standen sie als Helfer an der Strecke. Einige wagten sich auch selbst auf die Strecken (Marathon, Halbmarathon, 10 KM). Zusammen mit dem Sozialreferat der Stadt München und verschiedenen Hilfsorganisationen wurde ein eigenes Programm zur Integration von Flüchtlingen auf die Beine gestellt.

„Junge Flüchtlinge waren stets in der Situation gewesen, Hilfe annehmen zu müssen – nun konnten sie etwas zurückgeben“, kommentiert Gernot Weigl den Eifer, mit dem die Flüchtlinge sich in die Organisation einbrachten. Gemeinsam mit Vereinsmitgliedern aus bayerischen Vereinen standen sie an den Verpflegungsständen an der Strecke und übernahmen organisatorische Aufgaben im Olympiastadion.

Doch nicht nur als freundliche Helfer prägten Flüchtlinge das Bild des MÜNCHEN MARATHON. 2015 und 2016 nahmen insgesamt 76 Flüchtlinge das Startangebot an. Zum Programm gehörten eine gezielte Vorbereitung, die im Vorfeld des Marathons auch allen anderen Interessenten offen stand: „Laufend integrieren.“

Armbänder mit diesem Motto wurden auf der Marathon-Messe in der Olympiahalle und im Onlineshop angeboten – aus diesem Erlös und Sponsoring-Geldern konnten im letzten Jahr 30.000 Euro zweckgebunden zur Unterstützung von Flüchtlingen an das Sozialreferat der Stadt München übergeben werden.

„München liefert ein großartiges Beispiel dafür, wie das Laufen helfen kann, die großen humanitären Herausforderungen unserer Zeit anzugehen“, sagt Paco Borao, der Präsident der AIMS, in der weltweit über 400 Laufveranstalter organisiert sind. In den Jahren davor hatten der Tokio Marathon und der „Great Ethiopian Run“ den Social Award erhalten.

„Wir haben neue Freunde gewonnen und bewegende Reaktionen der Münchner erfahren“, erklärt Gernot Weigl, der Renndirektor des MÜNCHEN MARATHON. Selbstverständlich wird München das Projekt „Laufend integrieren“ fortführen. „Wir werden es sogar ausbauen“, kündigt Gernot Weigl an. „Ein großes Thema für 2017 wird Inklusion sein. Wir wollen, auch die Integration von Menschen mit Handicap beim MÜNCHEN MARATHON künftig fördern.

Der MÜNCHEN MARATHON wurde von der „Association of International Marathons and Distance Races“ (AIMS) auf deren Weltkongress mit dem „Social Award“ ausgezeichnet.

Im Marathon geht es nicht nur darum, Spitzenzeiten zu würdigen, sondern auch besondere Initiativen. Die AIMS orientiert sich dabei an den acht Millenniums-Entwicklungs-Zielen der Vereinten Nationen für eine bessere Welt und findet, dass der MÜNCHEN MARATHON sich mit seinen Projekten zur Einbindung von Flüchtlingen besonders hervor tut. „Im Idealfall kann man dem Leistungssport auch eine Seite abgewinnen, die sich nicht nur mit neuen Bestmarken beschäftigt,“ schrieb dazu am 10. November die Süddeutsche Zeitung, und weiter „der MÜNCHEN MARATHON hat das bespielhaft geschafft, wofür die Veranstaltung nun eine besondere Auszeichnung erhält.“